02/2013 Louisa May Alcott: Little Women

Nachdem ich nun schon von verschiedenen Seiten von diesem Buch gehört habe – ich glaube sogar, das erste Mal lief es mir in einer TV-Sendung über den Weg – habe ich endlich beschlossen Louisa May Alcotts „Little Women“ zu lesen. Wie auch mein erstes Buch in diesem Jahr so spielt dieses ebenfalls in den USA rund um die Bürgerkriegszeit, jedoch nicht in der Nähe der Kampflinie. Sozusagen gleiche Zeit, andere Ecke und damit andere Gegebenheiten innerhalb der USA.

Wir sind zu Gast bei der Familie March und begleiten diese mit ihren Töchtern, allen voran Jo, die gerne auch als Tomboy bezeichnet werden kann, durch Höhen und Tiefen des Heranwachsens. Dabei stehen sowohl Liebe und Hochzeiten, Krankheiten, Entbehrung und harte Arbeit, als auch das Einfinden in der eigenen Rolle als Frau im Mittelpunkt der einzelnen Episoden. Louisa May Alcott erzählt keine zusammenhängende Geschichte sondern führt uns die Entwicklung der March-Schwestern von jugendlichen Mädchen hin zu selbstbestimmten Frauen vor Augen und lässt hier sehr viel Moral mit einfließen, was nicht zuletzt auch durch die Stellung von Mr. March forciert wird.
Alles in Allem habe ich mich durch das Buch gut unterhalten gefühlt, habe jedoch so meine Schwierigkeiten mich in das Rollenbild und die Moralvorstellungen des 19. Jahrhunderts hineinzudenken. Doch ist es wirklich interessant, mehr über diese Zeit zu erfahren. Ich muss aber gestehen, dass ich das Buch, hätte ich es auf Deutsch gelesen, sehr schnell wieder beiseite gelegt hätte, denn vermutlich hätte es mich da aufgrund der Sprache zunehmend gelangweilt und nicht den Reiz ausgeübt, den es in der Originalsprache hat.

Louisa May Alcott: Little Women
eBook
Verlag: kostenfreie Version / Projekt Gutenberg
Seiten: 439
ASIN: B005ISZRES


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