44/2013 Megan Abbott: Das Ende der Unschuld

Lizzies beste Freundin Evie ist wie vom Erdboden verschluckt und Lizzie war vermutlich die letzte, die Evie gesehen hat – nach der Schule, als ihre Mutter sie zum Shoppen abgeholt hat, denn schließlich steht der Schulball kurz bevor.
Während Evie verschwunden ist, steht Lizzie Evies Vater zur Seite, der besonders unter dem Verlust seiner jüngsten Tochter leidet. Auch Evies ältere Schwester spürt die Veränderungen bei ihrem Vater und zieht sich mehr und mehr zurück. Die Polizei stochert zunächst völlig im Dunkeln, bis der 13jährigen nach und nach scheinbar unwichtige Details einfallen. Ein Mann, der Evie vom Garten aus immer durchs Fenster beobachtete, Zigarettenstummel, ein verschwundenes Versicherungsmakler… Doch außer einem Verdächtigen, der ebenfalls vom Erdboden verschluckt zu sein scheint, kommt die Polizei nicht wirklich voran, bis Lizzie, die weiterhin spürt, dass ihre beste Freundin noch lebt, weitere Informationen erhält, die sie der Polizei zuspielt. Doch irgendetwas scheint mit Evies Verschwinden nicht zu stimmen. Wurde sie wirklich entführt?

Mein Fazit: Ich bin in einer Buchhandlung über Megan Abbotts Roman „Das Ende der Unschuld“ gestoßen und war von der Zusammenfassung sehr beeindruckt. Erinnerte mich das Buch doch direkt sher stark an Jeffrey Eugenides „Die Selbstmord-Schwestern“. Megan Abbott hat mich mit ihrem Roman sofort in ihren Bann gezogen – sowohl Lizzies Gefühlsleben, was als Zurückgebliebene ziemlich verwirrend und aufgewühlt ist, als auch die Handlung (die Suche nach Evie selbst) sind wirklich spannend ausgearbeitet und haben mich das Buch innerhalb von kürzester Zeit beenden lassen.

Megan Abbott: Das Ende der Unschuld
Taschenbuch
Verlag: KiWi
Seiten: 288
ISBN-13: 978-3462045390

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